'Kupfersmaragde' aus der Kirgisensteppe
Der Fundort und zudem die Typlokalität dieser Dioptase ist der zum Uralgebirge gehörende Berg Altyn Tyube in der kirgisischen Steppe in Kasachstan. Viele der meist glasklaren smaragdgrünen Kristalle sind mit Calcit vergesellschaftet und auf einer schön kontrastierenden hellen Kalksteinmatrix aufgewachsen. Aufgrund der äußerlichen Ähnlichkeit der Kristalle mit dem Smaragd wurden die ersten Funde dieses ‚Kirgisensteins' zunächst bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts auch tatsächlich für Smaragde gehalten, was ihnen die von A. G. Werner geprägte Bezeichnung ‚Kupfersmaragd' eintrug.
Historisches Vorkommen
Dieses historische Vorkommen von Dioptas in der Einöde der Kirgisensteppe am Altyn Tyube weist Kristalle auf, die auf Klüften bzw. in Hohlräumen des dichten Kalksteins aufgewachsen sind. Der Kalkstein ist wiederum in Tonschiefer eingelagert. Während sich Dioptase aus Namibia und dem Kongo durch einen leichten Blaustich auszeichnen, ist diese Färbung bei den kirgisischen Dioptasen nicht zu finden, was dem Kupfersilikat dieses Fundortes seine Einmaligkeit verleiht.


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